Archiv der Kategorie: Refit

Unboxing GIF – Elektrik von SVB

Ich habe auch keine Ahnung, was die Leute antreibt: Kaum gibt es ein neues Gadget vom Lieblingshersteller, fangen sie wie wild an, Fotos und Videos vom Auspacken der Devotionalien ins Netz zu stellen. Da will ich mich natürlich nicht lumpen lassen, schliesslich ist ja heute endlich das bestellte Material von SVB gekommen. Und wie versprochen, hier ein Blick auf den Inhalt:

  • Installationsrohr
  • verzinnte Litze in verschiedenen Ausführungen
  • Kabelbinder-Klebeplatten
  • Quetschverbinder
  • Quetschzange
  • Flüssigisolation
  • Masseschiene
  • Hauptsicherungen
  • Voltmeter
  • 12V-DIN Steckdose
  • Zigarettenanzünder Steckdose
  • USB Steckdose
  • Lot & Logge mit Gebern
  • Kompass

(Epoxy-)Wogen glätten

Damit das Laminat noch ’schnitzbar’ ist und ich die Schrauben wieder rausbekomme, war ich heute gleich wieder am Boot. Natürlich gespannt wie ein Spibaum bei 8 Bft., ob denn auch alles so hingehauen hat. Die erste Tat war dementsprechend, die Stützplatte wieder abzuschrauben. Ging tadellos, Schrauben waren offenbar nicht so stark eingeklebt wie befürchtet. Und die Plastiktüte löste sich auch wunderbar – vor allem von ihrer Farbe, denn die ist im Epoxy kleben geblieben. Egal, habe ich ja dann eh übergespachtelt. Künftige Boots-Achäologen werden sich natürlich fragen, welche geheimen Nachrichten in unserem Schott kodiert sind. Von der Innenseite habe ich die überstehenden Laminatteile weggeschnitzt. Besonders breit überlappt das Laminat natürlich nicht, aber für den Zweck sollte es allemal reichen. Hauptsache dicht. An der Niedergangs-Verblendung habe ich ebenfalls Hand angelegt. Ein erster Gang mit dem Schleifer und denn noch mal Spachteln. Schöne Arbeiten, die man mit nach draussen nehmen kann! Und nach insgesamt 3 Stunden konnte ich mich schon wieder den Vaterfreuden widmen – wenn`s nur immer so gut laufen würde…

Löcher stopfen

Die durch den Ausbau der Elektrik gerissenen Löcher sind seit heute wieder zu. Die Verblendung wurde zunächst mit Sperrholz-Stopfen geschlossen, die dann mit Epoxy-Spachtel eingeklebt und schon mal grob beigestrichen wurden. Damit ist zumindest schon mal wieder eine Fläche hergestellt. Der nächste Schritt ist ein erstes Schleifen und dann das eigentliche Spachteln.

Die beiden Löcher im Aufbau habe ich soweit angeschäftet wie möglich, damit sich das Laminat großflächiger verbinden kann. Von aussen habe ich eine Sperrholzplatte dagegen geschraubt, um das Laminat zu stützen und ihm halbwegs die spätere Form zu geben. Und damit die Platte auch wieder abgeht, ist sie mit einer Plastiktüte versehen. Schliesslich habe ich von innen in 8 Schichten Laminat aufgebaut. Ich finde, für knapp 4 Stunden war ich ziemlich produktiv 😉

Skandal: Schwerer Pfusch auf der Werft

Ich bin schockiert. War ich bis jetzt im Großen und Ganzen zufrieden mit der Arbeit der Werft, habe ich heute Beweise für schwerwiegendsten Pfusch gefunden: Die haben uns doch 1972 tatsächlich die falsche Verblendung für das Niedergangsschott eingebaut! Hieb- und stichfeste Beweise sind eindeutig den Fotos zu entnehmen. Unsere ‘EigenArt’ hat die Baunummer 32, die ins Hauptschott eingefräst und auch auf allen Verkleidungsteilen mit Bleistift vermerkt ist. Die besagte Verblendung trägt aber deutlich erkennbar die Nummer 33. Und das ist 40 Jahre nicht entdeckt worden! Skandalös, wie ich meine! Ich werde mich umgehend bei Aubin beschweren. Huch, die Werft gibt`s ja schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Jetzt weiß ich gar nicht, wohin mit meiner gespielten Empörung 😉

Niedergang! Verblendung!

Sie ist ab! Die Verblendung des Niedergangs. Der Golfplatz – von wegen die Löchers un`so. Unglaublich, wie man sich über solche Kleinigkeiten freuen kann. Darum nochmal: Ab! Ab! Ab! Wie lange ich an diesem Ding gewürgt habe, weiß ich gar nicht. Habe ich wahrscheinlich aus Selbstschutz sofort verdrängt. Na ja, halt ein Bauteil so breit wie die Kajüte an ihrer breitesten Stelle, tausendfach verschraubt, mehrfach angeklebt und dann natürlich verklemmt. Egal, jetzt ist es draussen und kann geflickt werden. Statt eine komplett neue Verblendung anzufertigen und einzupassen, werden die Löcher mit Sperrholzresten gefüttert, übergespachtelt und dann die ganze Verblendung geschliffen und mattweiß lackiert.

P.S.: Der Titel könnte auch auf einen kulturpessimistischen Beitrag im sonntäglichen Feuilleton passen. Den liefer`ich bei Gelegenheit nach 😉

Alles muss raus!

Endlich ist die Zeit gekommen, Nägel mit Köpfen bei der Elektrik zu machen. Das hat mich schon in den Fingern gejuckt, seit wir die ‘EigenArt’ haben. Und jedes mal habe ich mich für dringendere Arbeiten entschieden. Aber jetzt kommst Du mir nicht mehr davon!!!

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Elektrik: Einmal neu, bitte!

Ein erstes Projekt für diesen Winter steht fest: Die Elektrik. Oder vielmehr, das was da irgendwie dafür sorgt, dass sich unsere mitgeführten Elektronen bleihaltiger Abstammung in unseren wenigen Geräten abstrampeln können. Das als Elektrik zu bezeichnen ist nämlich eine Beleidigung für jede Elektrik. Ich glaube, selbst die verwendeten Bauteile und Kabel schämen sich.

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